Wie lebt man, wenn man sagt, man ist Christ?
Dieses Zitat von Bert Brecht bringt es genau auf den Punkt!
Was macht Christsein aus? Wer ist ein Christ? Wo liegt der Sinn
unseres Lebens? Wozu sind wir erschaffen?
Diese Fragen beschäftigen uns heute mehr denn je.
Ein Christ bin ich, wenn mir persönlich klar wird, dass Gott
in meinem Leben, in meinem Dasein der Mittelpunkt ist, wenn ich
eine bewusste Entscheidung getroffen habe, mit Ihm meinen Weg
zu gehen, mit Ihm zu reden, in festem Kontakt zu Ihm zu stehen.
Wie macht man das?
Beten ist Reden mit Gott und Hören, sagt ein Liedvers.
Wir können zu Gott reden, indem wir ein Gebet sprechen, indem
wir ihm sagen, was uns bewegt, indem wir unser Herz öffnen
für Ihn.
Das geschieht auch im Lesen der Bibel, im Hören auf sein
Wort beim Gottesdienst oder in Gesprächskreisen in einer
Gemeinde, dort wo weitere Christen sich treffen.
Denn Gemeinschaft und der Austausch untereinander sind wichtig.
Wie Christen miteinander gelebt haben, auch schon zu antiken Zeiten
steht ganz anschaulich in der Apostelgeschichte des Lukas.
Damals wie heute versuchen wir als Christen die Gebote Gottes
ernst zu nehmen und sie umzusetzen.
Das Wichtigste ist das erste Gebot, in dem uns
Gott auffordert, ihn von ganzem Herzen zu lieben und auch untereinander
diese Liebe weiterzugeben.
Das ist unsere größte Herausforderung im Alltag als
Christen, den anderen zu achten, ihm mit und in Liebe zu begegnen,
in Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit. Dafür sind wir als Gottes
Geschöpfe erschaffen.
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